Unsere Redaktion veröffentlicht regelmäßig Nachrichten über Aktionen und Kampagnen zur Direkten Demokratie und Selbstbestimmung.

Rückblick 2025 und Spendenaufruf

6. Dezember 2025

Ansprechpartner
Joshua Conens-Freund
Telefon: 0178-6945407
E-Mail: joshua.conensmaps on@omnibus.org

2025 war ein besonderes Jahr für den OMNIBUS - und ein sehr umfangreiches. 

Besonders, weil deutlich spürbar war, dass sich etwas verändert: junge Menschen, eine nächste Generation wird immer aktiver, übernimmt Verantwortung und bringt sich gestaltend ein.

Zum Beispiel bei den Treffen aller Mitarbeitenden des OMNIBUS, die 3 Mal im Jahr im Schloss Freudenberg in Wiesbaden stattfinden. Hier ist auch der erste, blaue OMNIBUS als Instalation stationiert.

Besonders war auch: zum ersten Mal, seit dem der weiße OMNIBUS unterwegs ist, gibt es einen zweiten Fahrer, den 25-jährigen Elias Franz, der mit Werner gemeinsam unterwegs ist. Daraus sind wöchentliche Videoberichte entstanden: Live aus dem OMNIBUS.
40 Stationen hat der fahrende OMNIBUS dieses Jahr angesteuert und wieder unzählige Gespräche geführt.
Zu Beginn der Tour, konnten wir das Volksbegehren "Hamburg Werbefrei" unterstützen und 5.555 Unterschriften am OMNIBUS sammeln und beitragen.
Neu ist darüber hinaus entstanden, die Aktion "Markt der Gemeinsamkeiten". Eine Woche war der OMNIBUS vorher in Osnabrück auf verschiedenen Plätzen. Am letzten Tag haben wir eingeladen, mit fremden Menschen in der Begegnung die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Nächstes Jahr wollen wir diese Aktion an weiteren Orten wiederholen.

Neben den Gesprächen am OMNIBUS an unterschiedlichsten Orten, fand jeden Donnerstag in Düsseldof am selben Ort ein Ringgespräch mit Johannes Stüttgen statt. Das regelmäßige Gespräch zur Neubestimmung der Begriffe fand in diesem Jahr erstmals auch in Recklinghausen statt, wo es von unserem Mitarbeiter Jürgen Postert jede Woche angeboten wird.
Weitergeführt haben wir die Youtube-Reihe mit Statements von Johannes Stüttgen zum Zeitgeschehen. 115 Folgen sind es mitlerweile, in denen Stüttgen kurz auf eine Frage antwortet, die er vorher nicht kennt.
Selbstverständlich hat Johannes Stüttgen auch wieder unzählige Vorträge gehalten. Seine Kunstwerke, die er in die Welt bringt.

Das Wilhelm Schmundt Archiv nähert sich immer weiter dem Punkt, der Öffentlichkeit zugänglich zu sein. Daran wurde auch 2025 intensiv gearbeitet. Neben der Archiv-Arbeit auch in Form einer Tagung in Berlin "kapital - fragen".
Ausgehend von Wilhelm Schmundt Gedanken zu Über- und Unterschussunternehmen entstand vor einigen Jahren, durch den OMNIBUS-Mitarbeiter Daniel Büttner initiiert das Projekt "Schenkwindrad". Intensiv haben wir in diesem Jahr daran gearbeitet, wie dieser erste Versuch weitergeführt werden kann, um Schmundts Gedanken praktisch zu realisieren.

Unser 2024 begonnenes Bildungsprojekt "wo-hin" war auch im zweiten Jahr sehr inspirierend und lehrreich. Fast 60 Workshops an unterschiedlichsten Schulen konnten realisiert werden. Aus der Kunst kommend haben wir die Qualität der Demokratie, das aktive Gestalten des gemeinsamen Miteinanders, erlebbar gemacht.
Dafür wiederum haben wir fast 20 junge Erwachsene befähigt und begleitet, diese sozialen Prozesse in Bildungseinrichtungen zu moderieren. Dies wird in 2026 ein großer Schwerpunkt sein.
Im Rahmen von "wo-hin" ist es uns in diesem Jahr gelungen, mit fast allen Schülerinnen und Schülern eine praktische Aktion außerhalb der Schule realisieren zu können. So wurde z.B. auf dem Tempelhofer Feld in Berlin, welches durch eine Volksabstimmung erhalten geblieben ist, mit Schüler*innen verschiedener Schulen ein Blühstreifen angelegt, um die Artenvielfalt zu fördern.
Auch konnte in dem Rahmen unser 2024 begonnenes Projekt "Demokratiewald" fortgesetzt werden. Wieder haben wir an einem Vormittag 1000 kleine Bäumchen gepflanzt und für die beteiligten Schülerinnen und Schüler erlebbar machen können, was Selbstwirksamkeit ist.

Seit 1990 treffen wir uns jedes Jahr am ersten Samstag im November an der deutsch-deutschen Grenze an der Skulptur "Baumkreuz", die vom OMNIBUS mitinitiiert wurde. So auch dieses Jahr. In Zusammenarbeit mit unter anderem dem BUND, wurde das Kunstwerk wieder gepflegt und gemeinsam bewegt, wie eine Zukunft möglich wird, die nicht die Vergangenheit wiederholt.

Neu gestartet ist in diesem Jahr die "Aktion Vetorecht", initiiert von den Projekten Abstimmung21 und OpenPetition, an der wir uns beteiligen. Nach 320.000 gesammelten Unterschriften für ein Vetorecht, wollten wir eine Petition beim Deutschen Bundestag einreichen, die aber nach vielen Monaten immer noch nicht freigegeben wurde...

All diese Initiative und Arbeit wird nicht durch den Staat und die Parteien ermöglicht. Das ist auch gut so.
Alles, was wir tun, können wir nur tun, weil Menschen wie sie, dies ermöglichen.
Nun ist uns zum Ende des Jahres bei all dem Engagement das Geld ausgegangen und wir brauchen mindestens 10.000 Euro, um in 2026 starten zu können.
Wir bitten inständig um Ihre Hilfe!

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