Eine Unterbrechung von zwei Monaten war nötig, um den plötzlichen Zusammenbruch von Werners Gesundheit wieder zu regenerieren. Jetzt fühlt er sich nach eigener Aussage deutlich besser als noch im letzten Jahr. Das ist wunderbar. Gleichzeitig ist auf diese Weise aber auch eine andere zukünftige Arbeitsweise entstanden, die uns alle beflügelt: es gibt einen zweiten Fahrer des OMNIBUS.
Verblüffend. Zunächst wollte der OMNIBUS mit Elias am Steuer nicht anspringen, aber dann hat auch er ziemlich schnell die neue Zeit erkannt…. Jetzt sind Elias und Werner schon 3 Wochen gemeinsam unterwegs und es klappt auf wirklich schöne Weise. Unten sehen Sie ein Video, was das bedeutet für die beiden - praktisch wie seelisch.
Elias Franz ist Künstler, ist schon seit fünf Jahren in Verbindung mit dem OMNIBUS, ist oft mitgefahren, hat schon viele Workshops an Schulen im Rahmen unseres wo-hin Projektes gegeben und ist vom Ringgespräch in Düsseldorf angezogen worden. Also ganz vertraut, inspiriert und überzeugt von seinem neuen Arbeitsfeld.
Wir überspringen mit Elias nahezu eine Generation in unserer Arbeit. Jetzt wird die Tragkraft der 25 Jahre, die Werner mit jungen Menschen am OMNIBUS zusammengearbeitet hat, auf neue Weise fruchtbar. Es beginnt eine Zeit des Übergangs auf Menschen, die die Idee verinnerlicht haben und auf andere Weise neu greifen. Das Loslassen und Weiterreichen scheint zu gelingen. Es stimmt uns wirkich zuversichtlich, denn die Tatkraft und Klarheit mit der die Arbeit jetzt ergriffen wird, ist gut zu erleben. ...und vieles was sich an Gewohnheiten ausgebildet hatte, wird jetzt auch neu gegriffen. Es ist in wirklich positivem Sinne spannend.
Der Übergang wird noch längere Zeit mit mehr Kosten verbunden sein, z.B. ist ein Führerschein für unseren OMNIBUS mit über 6.000,- € doch für uns ein erheblicher Brocken, den wir nicht aus der kargen „Portokasse“ zahlen. Deshalb die Bitte, uns mit Ihrer Spende in die Zukunft zu helfen.
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für den OMNIBUS-Führerschein von Elias