Johannes Stüttgen

Zunächst in enger Zusammenarbeit mit Joseph Beuys, nach dessen Tod, indem er in Vortragsarbeit, in Gesprächen, in Seminaren und in seiner gesamten künstlerischen Arbeit kontinuierlich darum kämpft, den „erweiterten Kunstbegriff“ methodisch konsequent und lebendig zu Gehör und ins Bewusstsein zu bringen, stellt Johannes Stüttgen den Zuhörer und Leser immer wieder vor die Herausforderung, sich klar zu machen, wo überkommene, nicht mehr zeitgemäße Denkgewohnheiten ihn daran hindern, zukunftsfähige Begriffe zu denken. Stüttgen motiviert den Zeitgenossen, entgegen aller Systemanforderungen den Punkt in sich zu finden, an dem er sich selbst als freiheitsfähig und somit als Gestalter der Erdenverhältnisse, als Bildhauer einer über ihn hinausgehenden, ohne sein Mitgestalten aber unmöglichen, sozialen Plastik, zu fassen bekommt.

Johannes Stüttgen studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Joseph Beuys, der ihn 1971 zum Meisterschüler ernannte. Im selben Jahr gründete er mit Beuys die "Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung". Von 1980 bis 1986 war er Geschäftsführer der "FIU Free International University". Zusammen mit Brigitte Krenkers gründete er 1987 den OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE. 
Für seine Arbeit an der Sozialen Plastik wurde ihm 2004 die "Honorary Fellowship" der Brooks University Oxford verliehen.
Im Sinne einer Freien Akademie finden seit 2011 in Düsseldorf wöchentlich jeden Donnerstag die Ringgespräche statt.

Tafelzeichnungen, die bei den Vorträgen und Seminaren entstehen, werden zum Kauf angeboten. Der Erlös soll die Arbeit von Johannes Stüttgen im Rahmen einer Freien Akademie und des OMNIBUS weiter ermöglichen und fördern.

Die nächsten Termine

Gymnasium Unterstrass, Hauptgebäude Seminarstrasse 29, 8057 Zürich, Schweiz

Impulsvortrag und Seminar mit Johannes Stüttgen

Die Freiheitsnatur der Menschen als Schlüssel der Zukunft
Die immer mehr über den Bewußtseinshorizont hereinbrechende Klimaproblematik löst Ängste aus, die sich zuspitzen. Diese Zuspitzung auf den Widerspruch zwischen Notwendigkeit und Unmöglichkeit (nämlich einer Umkehr) konfrontiert uns alle mit uns selbst. Offenbar ist dieser kritische Punkt (Nullpunkt oder sogar: Todespunkt) die Bedingung des Anfangs eines ganz neuen Begriffs und einer neuen Qualität des Willen.

Teilnahmegebühr: SFr. 210 / Mitglieder SFr. 185

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Zentrum für ambulante Tumortherapie am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, Kladower Damm 221, 14089 Berlin

Vernissage Tafelzeichnungen und Vortrag von Johannes Stüttgen

Forschungsauftrag: Heilkunst. Kunst heilt.
Nach den geisteswissenschaftlichen Auskünften Rudolf Steiners, dann aber auch nach den Bestimmungen des Erweiterten Kunstbegriffs von Joseph Beuys ist der innere Zusammenhang der Felder Kunst und Medizin der vordringliche Forschungsauftrag beider Felder. Er ergibt sich aus der neuzeitlichen, naturwissenschaftlich bedingten Spaltung der physischen von den überphysischen Aspekten (mithin dem Riß ICH + SYSTEM) von Grund auf ganz von selbst. Besagte Spaltung (inkl. der Spaltriß zwischen Kunst und Medizin) kann selbst als Krankheit erkannt werden. Zeichnen sich Behandlungswege ab?

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Freie Waldorfschule Krefeld, Kaiserstraße 61, 47800 Krefeld-Bockum

Vortrag und Gespräch mit Johannes Stüttgen

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Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Roter Saal, Eschenhaus Gerhard-Kienle-Weg 4, 58313 Herdecke

Vortrag mit Johannes Stüttgen
50 Jahre Jubiläum Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

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Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Invalidenstr. 50-51, 10557 Berlin

Führung von 11 - 14 Uhr (ohne Pause)

Johannes Stüttgen arbeitet im Aufzeigen der Phänomene die den Kunstwerken innewohnenden Begriffe heraus und macht sie erlebbar, indem er sie mit den Erscheinungen der Gegenwart in Verbindung bringt.
Eine Anmeldung ist erforderlich. 

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Pressefoto

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Sollten Sie ein anderes Motiv benötigen, wenden Sie sich bitte an Michael von der Lohe, E-Mail

Johannes Stüttgen

Videos

Auf unserem Videokanal vimeo finden Sie zahlreiche Vorträge, Interviews und Seminarmitschnitte: vimeo.com/channels/stuettgen.

Audios

Düsseldorf-Podcast „Rheinpegel“: Wenn Anatol auftrat, ging es rund.
Der große Düsseldorfer Künstler (und Polizist) Anatol Herzfeld betrachtet durch die Augen seines ehemaligen Kunstakademie-Kommilitonen Johannes Stüttgen. rp online vom 21.06.2019
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Unerhört und Unbesehen: Düsseldorf - Die Fettecke des Künstlers Joseph BeuysWDR 5 Scala - aktuelle Kultur vom 18.08.2016
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