Artenvielfalt retten – Zukunft sichern

Am 15.4.2019 ist die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern!“ gestartet. Der OMNIBUS für Direkte Demokratie ist Unterstützer und Partner dieser Initiative und wird im Juli und August 5 Wochen in Brandenburg unterwegs sein. Mit dieser Volksinitiative knüpfen wir an die erfolgreichen Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern und Volksbegehren gegen Massentierhaltung 2016 in Brandenburg an.

Die Erzeugung von Nahrungsmittel darf nicht weiter auf Kosten der Tiere, dem Boden; Wasser,..  der Natur gehen. Das spürt heute jeder. Der Mensch ist aufgefordert eine neue menschenwürdige Wirtschaft (Landwirtschaft) aufzubauen, die die Rechte der Natur schützt und die Menschen ernährt. Die Tiere, Pflanzen, das Wasser .. sind unsere Mitarbeiter.

Die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern!“ hat dazu wichtige Forderungen für einen Einstieg vorgelegt. Für den Erfolg der Volksinitiative in Brandenburg sind 20.000 Unterschriften erforderlich. Jeder Brandenburger und jede Brandenburgerin ab 16 Jahre ist unterschriftsberechtigt. Sie können über unser Büro Unterschriftenlisten anfordern.

Wer darf unterschreiben?

Das Recht zu unterschreiben haben alle Einwohner*innen Brandenburgs, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Darunter fallen auch alle in Brandenburg mit dem Erstwohnsitz gemeldeten EU-Bürger*innen sowie Staatsangehörige anderer Länder, die im Besitz einer Aufenthaltsgenehmigung sind.

Die Forderungen der Volksinitiative in Kurzfassung:

  • Pestizidverbot in Schutzgebieten: Der Pestizid-Einsatz muss in Naturschutz- und FFHGebieten konsequent verboten werden, um wertvolle Lebensräume für gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu erhalten!
  • Landeseigene Flächen naturverträglich bewirtschaften: Brandenburg soll seine landwirtschaftlichen Flächen vorzugsweise nach ökologischen Kriterien verpachten!
  • Zehn Meter breite Gewässerrandstreifen: Randstreifen an Gräben, Bächen und Kleingewässern verringern wirksam Einträge von Pestiziden und Düngemitteln und schützen Gewässer und Böden!
  • EU- und Landesgelder für eine am Gemeinwohl orientierte naturnahe Landwirtschaft: Agrarsubventionen (in Brandenburg jedes Jahr bis zu 500 Millionen Euro) müssen umwelt- und klimagerecht u.a. für Blühflächen, Hecken und artenreiches Grünland eingesetzt und Landwirte für den Mehraufwand entlohnt werden! Das Land muss den Ökolandbau fördern und den Pestizideinsatz verringern.
  • Weniger Pestizide, Lichtverschmutzung und Flächenverbrauch: Das Land muss sich für pestizidfreie Kommunen, eine Minderung der Lichtverschmutzung und eine nachhaltige Siedlungsentwicklung einsetzen.

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