Unsere Redaktion veröffentlicht regelmäßig Nachrichten über Aktionen und Kampagnen zur Direkten Demokratie und Selbstbestimmung.

Erstes "Economy For Future"-Treffen in Wien

4. Februar 2020

Ansprechpartner
Charlie Rutz
Tel. +49 30 42804390
charlie.rutz@omnibus.org

Beim "Economy For Future"-Treffen am 31. Januar 2020 in Wien haben sich ca. 50 engagierte Menschen von verschiedenen Initiativen über eine zukunftsfähige ökologische und soziale Wirtschaft ausgetauscht. 

Von Charlie Rutz

Im Jahr 2019 hat die "Fridays For Future"-Bewegung allen nicht ganz unzugänglichen Menschen die Dramatik unserer gegenwärtigen ökologischen Situation ins Bewusstsein gerufen. Immer mehr Menschen ist klar: Ein umfassender Wandel ist unumgänglich. Dabei sind es vor allem die Prinzipien und Kräfte unserer herrschenden Wirtschaft, die die Krise herbeigeführt haben und die auch den Wandel aufhalten oder gar blockieren. 

Und sollte es nicht doch eigentlich selbstverständlich sein: Eine Wirtschaft, die nicht sozial und ökologisch ist, ist Misswirtschaft!

Es gibt verschiedene Initiativen, die sich für eine zukunftsfähige Wirtschaft einsetzen, die gut ist für Mensch, Tier und Natur. Dabei gibt es zum Teil unterschiedliche Ansätze und Lösungsvorschläge - doch wir vom OMNIBUS und der Europäischen Kreditinitiative sind zu der Erkenntnis gelangt, dass es notwendig ist, sich gegenseitig besser wahrzunehmen und zu vernetzen, um die gemeinsamen Kräfte zu bündeln. Daher hatten wir für den 31. Januar 2020 zu einem ersten "Economy For Future"-Treffen nach Wien geladen, um uns mit Gleichgesinnten über verschiedene Fragen auszutauschen: Was sind die Ideen einer verantwortungsvollen Wirtschaftswissenschaft? Was können nachhaltig wirtschaftende Unternehmen zum Wandel beitragen? Welche politischen Initiativen gibt es, die neue Zukunfts-Ansätze für die Wirtschaft ins Auge fassen?

Hier klicken, um Fotos von der Veranstaltung anzuschauen...
 

Es wurde angeregt, einen Appell zu formulieren und einen gemeinsamen Hashtag (#EconomyForFuture) in den Social Media zu nutzen. Es soll kein Bündnis im klassischen Sinne gebildet werden, sondern ein assoziatives Zusammenwirken entstehen. Dafür wurden bereits digitale Kanäle eingerichtet:

Webseite: https://www.economyforfuture.net
Facebook: https://www.facebook.com/EconomyForFuture
Instagram: https://www.instagram.com/letseconomy
Twitter:  https://twitter.com/LetsEconomy

In den Kräften und Prinzipien unseres gegenwärtigen Wirtschaftssystems liegen die tiefsten Ursachen für die Krisen unserer Zivilisation. Wir müssen dieses Feld unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens in seinen Fundamenten erneuern. Das ist eine Aufgabe für die ganze Menschheit! Zu dieser Aufgabe wollen wir mit unserer Initiative beitragen. "There is no alternative! Der alten scheinbaren Alternativlosigkeit eines freien Marktes, der alles regelt, tritt eine neue, echte Alternativlosigkeit gegenüber: die Notwendigkeit, unsere Lebensgrundlagen auf dem Planeten Erde zu retten. Das bringt alles in Bewegung, das ist die große Chance, die wir jetzt haben", sagte Gerhard Schuster von der Europäischen Kreditinitiative, die mit dem OMNIBUS zu dem Treffen eingeladen hatte.

Keine Nachricht verpassen!

Melden Sie sich hier zum OMNIBUS Newsletter an. So erhalten Sie Infos über unsere Aktionen und Kampagnen!
nach oben