NEIN zu Fracking!
JA zur Volksabstimmung!

Auf Einladung der "Bürgerinitiative gegen Fracking" aus Rotenburg an der Wümme und des Kulturvereins Bahnhof e.V. Ottersberg kommt der OMNIBUS für Direkte Demokratie vom 14.9. bis 29.9.2015 nach Niedersachsen. Im Rahmen dieser OMNIBUS-Tour finden zwei Veranstaltungen in 21.9. Rotenburg und 28.9. Ottersberg statt.


OMNIBUS-Tour

14./15.9.2015

   

Lüneburg, Marktplatz

16./17.9.2015

Soltau, Hagen

18./19.9.2015

Visselhövede, Marktplatz

21./22.9.2015

Rotenburg, Rathausplatz

23./24./25.9.2015

Verden, Große Straße

28.9.2015

Hochschule für Künste im Sozialen, HKS, Neubau, 
Ottersberg

Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr können sich die Menschen vor Ort über die Arbeit der Initiativen gegen Fracking und des OMNIBUS informieren und für die Einführung der Bundesweiten Volksabstimmung unterschreiben. 


NEIN zu Fracking!
Die Bundesregierung hat am 1. April 2015 ein Gesetzespaket zu Fracking beschlossen. Die gefährliche Fördermethode soll mit dem Gesetzesentwurf für alle unkonventionellen Erdgasvorkommen grundsätzlich erlaubt werden. Auf Druck der Öffentlichkeit wurde die Abstimmung im Bundestag über das Gesetzespaket am Freitag, den 3. Juli 2015 abgesagt und verschoben. Doch nach der Sommerpause wird es einen neuen Anlauf geben, die Fracking-Gesetzgebung zu beschließen. Der Gesetzentwurf sieht vor:

  • Das aus den USA bekannte, besonders umweltschädliche Schiefergasfracking soll ab sofort unterhalb von 3000 Metern erlaubt werden – dort, wo der Großteil der Vorkommen liegt.
  • Probebohrungen werden auch oberhalb der 3000-Meter-Grenze zugelassen.
  • Kommerzielles Schiefergasfracking oberhalb von 3000 Metern wird ab Ende 2018 möglich.
  • Fracking zur Förderung von Tight Gas bleibt weiterhin sowohl oberhalb als auch unterhalb von 3000 Metern erlaubt, obwohl hier viele Umweltrisiken genauso bestehen wie bei der Förderung von Kohleflöz- oder Schiefergas.
  • Die Entsorgung des mit hochgiftigen Stoffen belasteten Lagerstättenwassers wird nicht klar reguliert. Auch nach der neuen Regelung kann es unbehandelt in den Boden verpresst werden: 

Ein Artikel im Spiegel informiert hierzu relativ umfassend: > Artikel lesen

Jetzt wäre die Gelegenheit, Fracking über das im Bundestag zur Debatte stehende Bundesberggesetz zu verbieten, so wie es der Gesetzentwurf der Naturschutzorganisation BUND zum vollständigen Verbot von Fracking vorsieht:
http://tinyurl.com/obf5cnn
oder auch der Umweltausschuss des Bundesrats in der Ausschussempfehlung 143/1/15 empfiehlt: 
http://tinyurl.com/pqwys59


JA zur Volksabstimmung!
Wir benötigen die bundesweite Volksabstimmung. Nur so ist es möglich unabhängig von der Wahlentscheidung, die Entscheidungen der Bundesregierung zu korrigieren.
Unterschreiben Sie jetzt für die Einführung der bundesweiten Volksabstimmung, damit wir über das Verbot von Fracking möglichst bald gemeinsam verbindlich auf Bundesebene abstimmen können.
https://www.omnibus.org/unterschreiben.html

Mehr Information
OMNIBUS für Direkte Demokratie http://www.omnibus.org
Bürgerinitiative gegen Fracking, Rotenburg an der Wümme http://frack-loses-gasbohren.de/
Democracy International http://www.democracy-international.org/de
Bahnhof e.V. Ottersberg http://www.bahnhof-ev.org

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