Vita Johannes Stüttgen

 

geb. am 24. Januar 1945, freier Künstler, Forschungs- und Lehrarbeit zum Erweiterten Kunstbegriff.

Er verbrachte Kindheit und Jugend am Niederrhein und beendete seine Schulzeit 1964 mit dem Abitur am Humanstischen Gymnasium Viersen.
Drei Kinder, verheiratet in zweiter Ehe mit Ulrike Stüttgen, lebt und arbeitet in Düsseldorf.

1964      

Studium der katholischen Theologie (Vorlesung Schöpfungsgeschichte bei Joseph Ratzinger) in Münster

1965

Abbruch des Studiums
Arbeit als Puppenspieler bei "Die Hohensteiner" Bühne Harald Schwarz

1966-1971 

Studium bei Joseph Beuys an der Kunstakakdemie Düsseldorf
(Zeichnung, Malerei, Plastik, Aktion)

1967

Gründungsmitglied Deutsche Studentenpartei

1968

FLUXUS ZONE WEST

1970

Gründungsmitglied Oragnisation der Nichtwähler

1971

Gründungsmitglied Organisation für direkte Demokratie
Meisterschüler und Tutor der "Klasse Prof.Beuys"

1971-1980

Kunsterzieher am Grillo-Gymnasium in Gelsenkirchen
Aktion "Lehrprobe Melancholia I"
Aktionen für das Freie Schulwesen

1976

Ausstellung von Schülerarbeiten in "mit-neben-gegen" Beuys und seine Klasse im Frankfurter Kunstverein

1977

Auftritt FLUXUS ZONE WEST bei Joseph Beuys im FIU-Raum (documenta 6, Museum Fridericianum Kassel)
Begegnung mit Rudi Dutschke
erste Begegnung mit Wilhelm Schmundt
Auftrag von Beuys: "DER GANZE RIEMEN"

1979

Gründungsmitglied DIE GRÜNEN
Begegnung mit Andy Warhol

1980-1986

Geschäftsführer der Free International University (FIU) im Atelier Joseph Beuys, Staatliche Kunstakademie Düsseldorf, Raum 3

1981

Geschenk und Installation einer Fettecke von Joseph Beuys in Raum 3
Begegnung mit Jorge Luis Borges

1982-1987

Mitorganisation des Beuys-Projekts ´7000 Eichen´ (Beginn 1982 auf der documenta 7 in Kassel)

1983-1984

Mitorganisation des Beuys-Projekts Gesamtkunstwerk `Freie und Hansestadt Hamburg´/Spülfeld Altenwerder

1986-1989

nach dem Tod von Joseph Beuys (23. Januar 1986):
Prozeß gegen das Land Nordrhein-Westfalen wegen zerstörter Fettecke. Vergleich am Oberlandesgericht Düsseldorf

1987

Start des OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE IN DEUTSCHLAND auf der documenta 8 in Kassel

1988

Aktion WEST/OST (23. Februar)

1989

Skulptur BAUMKREUZ unter Einbeziehung des Grenzzauns

1990

8th Biennale of Sydney: "The Readymade Boomerang"

1990-1991

Mitglied Fachbeirat ´Neue Wege in Kunst und Gesellschaft´, Heinrich-Böll-Stiftung Köln

1992

Initiative zur öffentlichen Ausstellung der Wandtafelzeichnungen von Rudlof Steiner (mit Walter Dahn und Walter Kugler)

1992-1993

Gastprofessur Hochschule für Bildende Künste Hamburg

1994

Centre Pompidou Paris: OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE IN DEUTSCHLAND und Vortragzu Joseph Beuys (anläßlich einer Ausstellung über Joseph Beuys)

1995

New School for Social Research New York (Panel Social Sculpture) Lecture "Considering Joseph Beuys" (mit W. Dahn)

1996-1997

Gastprofessur Justus Liebig-Universität Gießen

1997

FIU Japan: Vortrags- und Seminarreihe zu Joseph Beuys (Goethe-Institut Tokyo)

1999

Austritt aus der Partei DIE GRÜNEN am 23. Mai (Pfingsten)

2000

Zweiter OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE IN DEUTSCHLAND

2003

Kuratoriumsmitglied STIFTUNG 7000 EICHEN, Kassel

2004

Honorary Fellowship Oxford Brooks University

2008

DER GANZE RIEMEN erscheint

2009

DEMOCRACY IN MOTION: Der OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE fährt auf Einladung des Goethe-Instituts Athen 10 Wochen durch 12 Länder Südost-Europas, Vorträge und Seminare

seit 1980

Publikationen, Seminare, Vorträge zum Erweiterten Kunstbegriff und zur Arbeit von Joseph Beuys

seit 1987

Gesellschafter des OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE IN DEUTSCHLAND gem. GmbH (zusammen mit Brigitte Krenkers)

seit 1989

Projekt SKULPTUR BAUMKREUZ, jährliche Baumpflanzung im November
(Allee B7 Kassel-Eisenach, Ausgangspunkt: Kreuzung B7/DDR-Grenze unter Einbeziehung des Grenzzauns)

seit 1989

Mitarbeit Kinderstern e.V. Düsseldorf (Initiative Imi Knoebel)

seit 1990

´Unternehmen Wirtschaft und Kunst - erweitert gem. GmbH´ (Zusammenschluß von Künstlern, Ökologen, DDR-Bürgerrechtlern und den Wilhelmi Werken gem. GmbH&Co.KG Lahnau in Verbindung mit dem BAUMKREUZ)
Projekte und Aktionen für eine alternative Geld- und Wirtschaftsordnung auf der Grundlage des Erweiterten Kunstbegriffs

seit 1999

Projekte mit Christoph Schlingensief

seit 2000

Vortrags- und Seminarveranstltung DaimlerChrysler AG Berlin (Abteilung Forschung und Technologie)

seit 2000

OPUS MAGNUM - Exkursionen nach Chartres "Kathedrale und Soziale Plastik" (mit Wolfgang Larcher)

seit 2011

Ringgespräche. Arbeitskreis zum Erweiterten Kunstbegriff, initiiert von OMNIBUS

Ausstellungen

1967, 1972, 1976, 1979, 1987, 1989, 1992, 1993, 1994, 1995, 2001, 2004, 2005/2006, 2012